Entwicklung eines Werkzeugkoffers für zivilgesellschaftliche Akteure vor Ort im Umgang mit Gewaltdynamiken sowie Vorschläge für Präventionsmaßnahmen in der Politischen Bildung

Das PANDORA-Projekt fokussiert auf Interaktionen zwischen Radikalisierungsprozessen in Diskursen im Internet und (geplanten) Gewaltakten in der realen Welt. Im Zentrum stehen präventive Gegenmaßnahmen zur Früherkennung von Radikalisierungsprozessen und möglichen Gewaltdynamiken sowie Maßnahmen der politischen Bildung und Deradikalisierung. Im Rahmen des PANDORA-Projektes werden somit unter anderem Maßnahmenvorschläge gemacht, wie Opportunitätsstrukturen durch politische Bildung und Förderung zivilgesellschaftlicher Initiativen gestärkt werden können. Zudem werden übergreifende Ansatzpunkte für Maßnahmen gegen extrem rechte und salafistisch-dschihadistische Mobilisierung entwickelt und von Expert*innen von Präventions- und Ausstiegsprogrammen optimiert. Handlungsempfehlungen zu Prävention und Deradikalisierung werden formuliert und öffentlich zugänglich gemacht, um so Maßnahmen zum Schutz der Bürger*innen zu verbessern. Hinsichtlich der Angebote von Prävention und Deradikalisierung bedarf es weiterführender Überlegungen, wie vor allem Präventionsarbeit sich (jugendlicher) Kommunikationsweisen online und offline anpassen kann.

Projektpartner

Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)
Institut für Politikwissenschaft, Philipps-Universität Marburg (UMR)
Institut für Politikwissenschaft, Philipps-Universität Marburg (UMR)